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Ausstellung
Verlängert bis Ende Mai 2017

Vor acht Jahren töteten Wilderer in Südafrika 13 Nashörner. Im letzten Jahr waren es schon 1215 Tiere. Das ist eine Zunahme von 9346 Prozent. next...

Alle 24 Minuten wird ein afrikanischer Elefant gewildert. next...

Weltweit existieren weniger Tiger, als das Emmentaler Dorf Sumiswald Einwohner hat. next...

Wilderei und Schmuggel ist ein gewichtiges Problem und ein gewaltiges Geschäft. Geschätzte 10 bis 20 Milliarden Dollar Umsatz machen organisierte Verbrecherbanden mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Nur der illegale Drogen- und Waffenhandel sind umsatzstärker. next...

Terror und Bürgerkriege werden mit Wilderei finanziert. Das bedroht den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt ganzer Staaten. next...

Afrika wird ausgeplündert wie ein Selbstbedienungsladen. Und wofür? next...

In Asien schreibt die traditionelle Medizin etwa dem Nashorn eine magische Wirkung zu. Es wächst eine wohlhabende Mittelschicht heran – mit ihr die Nachfrage nach tierischen Statussymbolen. next...

In dieses globale Geschäft ist die Schweiz ebenfalls verstrickt. Schmutzige Geldflüsse und illegale Ware erreichen auch unser Land. next...

Ein Hotspot ist unser Land im legalen Handel: Die Schweiz ist hinter Singapur der grösste Umschlagsplatz für Reptilleder. Die heimische Uhrenindustrie vertreibt jährlich eine Million Armbänder in alle Welt. Der legale Handel kann wildlebende Arten retten, er birgt aber auch seine Schattenseiten. next...

Die Ausstellung «Tierschmuggel – tot oder lebendig» zeigt eindrückliche Objekte, die am Zoll konfisziert wurden. Sie beleuchtet Hintergründe – und hinterleuchtet Vordergründiges: Nicht allen Elefanten geht es schlecht. Nicht jeder Tierart, die unter Schutz gestellt wird, geht es danach besser. Und Tierliebe schadet manchmal der Natur. back...

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Besuch

Öffnungszeiten
Montag 14 - 17 Uhr
Dienstag / Donnerstag / Freitag 9 - 17 Uhr
Mittwoch 9 - 18 Uhr
Samstag / Sonntag 10 - 17 Uhr
Geschlossen

Preise inkl. Dauerausstellung
CHF 8.00 Erwachsene
CHF 6.00 Studierende / AHV-IV / Gruppen ab 10 Personen
CHF 2.00 Mitglieder des Vereins des Naturhistorischen Museums
Frei Kinder und Jugendliche (bis 16 Jahre) / Schulen

Rahmenprogramm

Dienstag 2. Februar 2016

Podiumsdiskussion «Reptilleder – alles sauber?»

Mit Jean-Daniel Pasche (Verband der schweizerischen Uhrenindustriellen), Sara Wehrli (Schweizer Tierschutz), Mathias Lörtscher (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) & Stefan Hertwig (Abteilungsleiter Wirbeltiere NMBE). Moderation: Christine Brand (NZZ am Sonntag)

Vortragssaal Naturhistorisches Museum Bern
19.30 Uhr (Türe: 19 Uhr)
Freier Eintritt, keine Reservation möglich

Mittwoch 9. März 2016

Familientag

Spezialprogramm für die ganze Familie 14 – 17 Uhr

Dienstag 22. März 2016

Podiumsdiskussion «Elefantenrunde»

Mit Robert Zingg (Kurator Zoo Zürich), Thierry Aebischer (Elefantenforscher und Naturschützer) & Heinz Furrer (Mammutexperte). Moderation: Christine Brand (NZZ am Sonntag)

Vortragssaal Naturhistorisches Museum Bern
19.30 Uhr (Türe: 19 Uhr)
Freier Eintritt, keine Reservation möglich

Donnerstag 28. April 2016

Podiumsdiskussion «Tierschutz vs. Artenschutz – ein Widerspruch?»

Mit Doris Calegari (WWF), Katharina Büttiker (Animal Trust), Bruno Mainini (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) & Stefan Hertwig (Abteilungsleiter Wirbeltiere NMBE). Moderation: Christine Brand (NZZ am Sonntag)

Vortragssaal Naturhistorisches Museum Bern
19.30 Uhr (Türe: 19 Uhr)
Freier Eintritt, keine Reservation möglich

Mittwoch 8. Juni 2016

Podiumsdiskussion «Sammeln, Züchten, Handeln»

Mit Anna Ospelt (Autorin «Sammelglück»), Walter Benz (Jäger), Felix Weck (Verband Zoologischer Fachgeschäfte der Schweiz). Moderation: Christine Brand (NZZ am Sonntag)

Vortragssaal Naturhistorisches Museum Bern
19.30 Uhr (Türe: 19 Uhr)
Freier Eintritt, keine Reservation möglich

Mittwoch 15. Juni 2016

Durch die Gänge – Tierschmuggel spezial

Essen Sie legal gehandeltes Fleisch von Wildtieren, mit Ausführungen von Bruno Mainini (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen)

Vorverkauf Starticket

Führungen

Führungen auf Anfrage

Buchen Sie eine individuelle Führung durch die Tierschmuggel-Ausstellung! Dauer: ca. 1 Stunde Gruppengrösse: max. 15 Personen Auskunft und Reservation: Esther Bögli 031 350 72 96
oder 031 350 71 11

Schulen

Didaktische Arbeitsblätter

Kontakt für Lehrpersonen
mupaed@nmbe.ch

Medien

Kontakt für Medienschaffende

Simon Jäggi
Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit
simon.jaeggi@nmbe.ch
Tel. +41 (0) 31 350 72 97

Pressebilder
Pressemitteilung PDF
Wissenwertes rund ums Thema Tierschmuggel PDF
Rahmenprogramm PDF
Poster PDF

Infos

So kaufen Sie die richtigen Souvenirs.
App WWF-Ratgeber

Wilderei bedrohter Arten und deren Folgen
www.wwf.de

Internationaler Wildtierhandel
www.traffic.org

NMBE

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Naturhistorisches Museum Bern
Bernastrasse 15
CH-3005 Bern
Schweiz
contact@nmbe.ch
Tel. +41 (0) 31 350 71 11


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